Ziel eines Studiums ist nicht zu studieren sondern einen Abschluss zu erlangen, der einem gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt bringt. Unser Augenmerk richtet sich daher nicht nur auf die Kultur des Campus, sondern auch auf die Qualität der Studiengänge! Auch in der nächsten Legislatur wollen wir uns wieder dafür einsetzen, dass die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge weiter verbessert werden, z.B. durch einen einfacheren Übergang vom Bachelor zum Master, z.B. durch weniger Wiederholungen von Vorlesungsstoff, z.B. dafür, dass Studenten, die 5 oder 7 Semester für ihren Bachelor brauchen nicht dadurch bestraft werden, dass sie mit ihrem Master erst im Winter beginnen können.

Wahlprogramm2011

Kandidaten

Daher am 24. und 25. Mai LHG wählen!

verfasst von Kamikaze

Das Leben könnte so schön sein, wenn man machen könnte, was man will. Wenn da nicht so kleine Dinge wären, wie Leute, die anders denken als man selbst oder das Arbeiten. Das gilt natürlich auch für die Uni. Und dabei sollte die Uni die coolste Zeit im Leben sein. Man trifft viele neue Leute, geht auf scheinbar endlose Partys, saugt Wissen auf, wie ein Schwamm und legt den Grundstein für ein Leben in Luxus. Ja, ich weiß, so etwas Ähnliches wurde uns auch immer gesagt, als wir in der Schule waren – und in der Retrospektive war die Schulzeit sicher auch klasse. Aber im Studium, Mensch, da ist man auch noch aus dem Einzugsgebiet der Eltern. Man könnte sich endlich mal ausprobieren – und stellt dann fest: Das Leben ist nicht umsonst.

Verdammt. Was sich in der Vorstellung als riesige Spaßveranstaltung gestaltete, stellt sich nun als anstrengend heraus. Aber gut. Dann muss eben Geld her. Nur wer könnte dafür zahlen, wenn Mama und Papa nicht mehr zahlen wollen – RICHTIG – die Gesellschaft. Also Leute, ehrlich! WIR sind eure Zukunft. In die Zukunft muss man einfach investieren. Also gebt uns mal ein Grundeinkommen für Studenten! Ach ja – und damit die schöne Kohle nicht gleich wieder weg ist, darf ein Studium natürlich auch nichts kosten! Das Erststudium MUSS also kostenlos sein. Nur so kann ich meine 20-30 Semester friedlich meinem Lebensplan nachhängen und habe dann endlich meinen Bachelor. Abgeordneter im Landtag kann ich dann immer noch werden und habe sogar ein höheres Einstiegsgehalt als Mitmenschen, die ihr Studium ernst genommen haben. Ja, wenn es läuft, dann läufts.

Oh…da ist noch ein Problem! Einiges von dem Zeug, das an einer Uni in die Köpfe junger Menschen geprügelt wird, ist echt stinklangweilig. Ich sitze lieber in irgendwelchen Gremien, setze mich für die Hufeisenfledermaus ein oder bringe Flyer an den Mann. Das dient doch irgendwie auch der Persönlichkeitsentwicklung. Für dieses Ehrenamt sollte ich doch eigentlich auch Punkte für mein Studium bekommen können. Dass die Vergütung für mein EHRENAMT eigentlich eher der Dank der Leute sein sollte, ist dabei nebensächlich! Schließlich investiere ich eine Menge Zeit in dieses Ehrenamt – Zeit, die ich nicht bei dem drögen Prof in der Vorlesung verbringen kann.

Apropos Prof – erstaunlich, dass es da soooo viele Männer gibt. Da muss man was tun! Ich habe mir inzwischen eingeredet, dass wir in einer patriarchalischen Gesellschaft leben und habe einen Gegner – Ungerechtigkeit. Wie kann man Ungerechtigkeit am besten bekämpfen, frage ich mich noch, da fällt es mir wie Schuppen aus den Haaren – mit einer entgegengesetzten Ungerechtigkeit! Plus Eins plus Minus Eins ergibt doch schließlich Null. Die Kräfte des Universums mit meiner Hilfe in eine Balance rücken – ja, das gefällt mir. Also dürfen die Universitäten zukünftig bei gleicher Qualifikation nur noch Frauen einstellen. Dass mich das in die Verlegenheit bringt, unterschiedlichste Biographien vergleichbar zu machen, kommt mir dabei nicht in den Sinn. Ist ja auch egal, denk ich mir bei meinen weiteren Überlegungen. ICH als Student – oh, das klingt mir zu maskulin und diskriminierend; ich sage nunmehr STUDIERENDER – stehe schließlich im Mittelpunkt. Warum soll ich mir etwas von einem Menschen erklären lassen, der zwar exzellent in seinen Forschungen ist, den ich aber nicht verstehe – da müsste ich ja für arbeiten. Ich nehme lieber jemanden, der mir alles erklären kann, als wäre ich 5 Jahre alt.

Nach diesen 90 Minuten Vorlesung hab ich die Schnauze voll. Die nächste lasse ich ausfallen!

Nur was mache ich?!? Wäre ja klasse, wenn ich mir die Zeit etwas beim Kickern vertreiben könnte. Man kann ja nicht nur in die Bücher schauen. Ein Sofa wäre auch klasse – ach, was red ich, es müssen schon ein paar mehr her für die vielen hundert Studenten. Am besten aus Leder, dann haben die Reinigungskräfte weniger Probleme beim sauber machen. Das Aufregen über meine Uni macht mich echt hungrig. Man könnte ja mal zur Mensa stapfen. Doch bereits an der Ausgabe wird mir wirklich schlecht. Wie können die es wagen mir andere Lebewesen zum Verzehr anzubieten?! Haben die kein Herz? Das geht so nicht weiter. Wir brauchen dringend ein Umdenken – und wer nicht freiwillig umdenkt, der muss halt die Suppe auslöffeln, die ich ihm vorsetze – natürlich ohne Bestandteile gequälter Kreaturen. Zu deutsch – veganes Essen für Alle! Ich weiß natürlich, dass Vegetarier oder Veganer nur einen geringen Anteil an den Studenten – oh, pardon; Studierenden – ausmacht. Aber ich habe die moralische Überlegenheit auf meiner Seite und die gedenke ich mit aller Macht durchzusetzen. Macht? Mmmhh…ok, das klingt wieder viel zu martialisch. Aber gut, ich muss halt auch Opfer bringen auf dem Weg zu einer besseren Welt.

Nach den Tätigkeiten an der Uni ist eine Party der richtige Abschluss für den Tag. Aber natürlich nicht irgendeine. Sie muss schon meinem kulturellen Niveau entsprechen. Da kommt mir die Anfrage einer Kommilitonin gerade recht. Sie hat eine Skandinavische Party organisiert mit passendem Film und Musik. Damit ihre Gäste bequem sitzen, wurde der Raum zu einem großen Wohnzimmer umgestaltet, überall Kissen, alles richtig angenehm. Selbstverständlich ist es nur gerecht, wenn die kulturell Ungebildeten für diese Veranstaltung mitzahlen, wir sorgen schließlich für eine bessere Welt, da haben sie ja auch was von, auch wenn sie es jetzt noch nicht merken.

Muss Kultur auf dem Campus gefördert werden?

Ja! rufen die einen ganz laut und prognostizieren andernfalls den Niedergang der Magdeburger Studentenkultur. Doch außer dieser Prophezeiung kommt nicht viel.

Zugegeben, ganz ohne Förderung wird es für viele Kulturprojekte schwierig zu existieren, doch das Gießkannenprinzip ist der falsche Weg. Es darf nicht passieren, dass die Studierendenschaft die Teilnahme an einer Party mit mehr als 5 € je erwarteten Teilnehmer subventioniert, wobei der kulturelle Mehrwert einer solchen Veranstaltung (wie zum Beispiel einer “Wohnzimmerparty mit Film und Musik” für ca. 50 Gäste) äußerst zweifelhaft ist.

Anders sieht es aus, wenn uns weitgehend fremde Kulturen zu einer Party oder Veranstaltung einladen, um ihre Kultur zu präsentieren durch landestypische Kleidung, Speisen oder ähnlichem, wie es z.B. Studenten aus Fernost stets zu Jahresbeginn machen. Diese Veranstaltungen stehen allen offen und dienen nicht der Bespaßung eines kleinen Kreises. Sie stellen eine Bereicherung für den Campus dar.

Alles in Allem müssen die Mitglieder des Studierendenrates und der Fachschaftsräte bei Förderanträgen abwägen zwischen dem kulturellen Mehrwert einer Veranstaltung und den Ausgaben, die der Studierendenschaft dadurch entstehen. Gerade hier kann des öfteren eine kritischere Haltung nicht schaden. Geförderte kulturelle Angebote müssen grundsätzlich einer breiten Masse Studenten offen stehen, sie dürfen nicht der Bespaßung einer kleinen Gruppe dienen, wie im ersten Beispiel genannt.

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Die Gremienwahlen stehen unmittelbar bevor. Für die kommende Legislatur wollen wir die folgenden Themen anpacken und werben um eure Stimme und Unterstützung!

Campusleben

Keine Vorschriften zu den Mahlzeiten in der Mensa!

Wir sind entschieden gegen jede Vorschrift zu den in der Mensa angebotenen Mahlzeiten. Wir sind der Meinung, dass die Studenten durch die Wahl ihrer Speisen klar aufzeigen, was sie gerne auf der Speisekarte haben und was nicht. Daher sollte den Studenten durch Vorschriften kein Essen aufgezwungen werden. Trotzdem sind auch wir der Meinung, dass für Vegetarier täglich eine vernünftige und hochwertige Mahlzeit in der Mensa angeboten werden sollte.

Nebenkosten in Wohnheimen nach Verbrauch abrechnen!

Wir fordern, dass die Nebenkosten in den Studentenwohnheimen nicht mehr pauschal zu gleichen Teilen auf alle Bewohner umgelegt werden, sondern eine Abrechnung nach Verbrauch geschieht. Es ist nicht nachvollziehbar, weshalb Bewohner, die energiesparend leben für die Verschwendung ihrer Mitbewohner mitzahlen sollen. Insbesondere bei den Heizkosten ist dieses sehr einfach umsetzbar.

Kulturförderung mit Augenmaß!

Dauersubventionen einzelner Einrichtungen durch die Studierendenschaft müssen vermieden werden. Kulturförderung hat mit Augenmaß zu geschehen und nicht nach dem Gießkannenprinzip. Die Mittel der Studierendenschaft dienen nicht der Bespaßung weniger, sondern sollen die Vielfalt auf dem Campus für alle sichtbar machen.

Toleranz leben statt nur darüber reden!

Wir rufen alle Studenten dazu auf, die Meinungen und Ansichten anderer Studenten zu tolerieren. Niemand darf aufgrund seiner politischen Einstellung, Herkunft oder anderer Merkmale vorverurteilt werden.

Bachelor und Master

Beginn des Masterstudiums muss auch im Sommersemester möglich sein!

Der Umstand, dass der Beginn eines Masterstudiums im Sommersemester nicht möglich ist, ist untragbar. Studenten, die für ihr Bachelorstudium ein Semester länger benötigen als die Regelstudienzeit, werden durch eine solche Maßnahme unnötig bestraft und die Universität verschwendet Potential.

Beibehaltung des Diploms als Abschluss ermöglichen!

Das Diplom genießt insbesondere in technischen Studiengängen international hohes Ansehen. Es hat sich durch hervorragende Qualität der Produkte des deutschen Maschinenbaus zu einer kaum zu ersetzenden Marke entwickelt, auf deren Wert wir nicht einfach verzichten sollten. Daher sollte es den Fakultäten generell überlassen bleiben, zu entscheiden, ob sie weiterhin das Diplom als Titel verleihen.

Übergänge zwischen Bachelor und Master fließender gestalten!

Durch den Umstieg von Diplom auf Bachelor und Master ist es zu teilweise willkürlichen Einteilungen von Vorlesungen in das Bachelor- bzw. Masterstudium gekommen. Die Spezialisierung beginnt allgemein im Bachelorstudium und geht im Masterstudium weiter. Der Zwang, dass Vorlesungen zur Spezialisierung entweder dem Bachelor- oder dem Masterstudium zugeteilt werden, ist häufig Unsinn.

Wiederholungen vermeiden!

Wir fordern, dass die Inhalte verschiedener Vorlesungen besser aufeinander abgestimmt werden. Mehrere Pflichtfächer mit großen Überschneidungen kosten Studenten und Professoren unnütze Zeit ohne erkennbaren Nutzen.

Studentenservice

Längere Öffnungszeiten der Bibliothek auch am Wochenende!

Einen Großteil ihres Studiums verbringen die Studierenden in der Bibliothek. Um für Haus- und Seminararbeiten recherchieren zu können, ist ein flexibler Zugang zur Bibliothek unerlässlich. Zudem können sich die Studierenden hier in Lerngruppen zusammenfinden. Deshalb fordern wir ganzwöchige Öffnungszeiten der Universitätsbibliothek bis mindestens 21.00 Uhr, da viele Studenten am Nachmittag arbeiten oder Vorlesungen besuchen müssen und so auf die Abendstunden angewiesen sind.

Die Öffnung der Bibliothek am Sonntag bringt den Studierenden einen weiteren Tag, um Literatur und fachspezifische Quellen für ihr Studium zu nutzen.

Die Personalkosten für diesen zusätzlichen Tag werden dadurch klein gehalten, dass an Sonntagen keine Ausleihe möglich ist und somit die Leihstellen nicht besetzt werden müssen.

Längere Öffnungszeiten der Prüfungsämter!

Die momentanen Öffnungszeiten der verschiedenen Prüfungsämter sind nicht besonders studierendenfreundlich und werden von uns als nicht ausreichend angesehen. Wir fordern daher, dass die Prüfungsämter ihre Öffnungszeiten ausweiten und für die Studierenden unter der Woche täglich zu erreichen sind.

Sprachenzentrum – Fremdsprachenausbildung ausweiten!

Wir fordern, dass die Fremdsprachenausbildung am Sprachenzentrum ausgeweitet wird, um der Nachfrage nach Sprachkursen gerecht zu werden. Momentan ist es nicht möglich jedem Studierenden, der am Sprachenzentrum eine Fremdsprache belegen möchte , den gewünschten Kurs anzubieten, da die Nachfrage nach Kursen das Angebot bei weitem übersteigt. Wir fordern daher bei den Sprachen, bei denen dies besonders gravierend ist, das Angebot auszuweiten um den Anspruch, eine international ausgerichtete Universität zu sein, gerechter zu werden.

Vorlesungen als Video-Aufzeichnungen für Studenten zur Verfügung stellen!

Überfüllte Vorlesungen sind ein Ärgernis. Daher fordern wir, dass besonders überfüllte Vorlesungen mit Video aufgezeichnet und den Studenten via Internet zugänglich gemacht werden.

Hier findet ihr unser Wahlprogramm2011 nochmal als pdf.

Hallo liebe Leser!

ja, ihr habt richtig gelesen, der Stura beschäftigt sich auch mit internationaler Fischereipolitik und trifft Entscheidungen von internationaler Wichtigkeit für die Zukunft der Weltmeere und unsere Ernährung!

Aber nun konkret:

Der Studierendenrat spricht sich dafür aus und arbeitet in allen betreffenden Gremien (insbesondere Verwaltungsrat Studentenwerk und Mensakommission), dass in der Mensa nur noch nachhaltig gefangener Fisch angeboten wird.

Diesen Beschluss fasste der Stura auf seiner Sitzung vom 27.01.2011, hier nachzulesen.

Was aber bedeutet das nun und wie soll beurteilt werden? Nun, der Antragssteller zog eine von Greenpeace erstellte Liste heran, nach der festgelegt werden soll, welcher Fisch erlaubt ist oder nicht und woher er kommen muss, wenn er erlaubt sein sollte (einen Komentar zur Seriosität der Quelle erspare ich mir). Interessant ist der Kommentar zu Aqua-Kulturen (also Viehzucht im Wasser). Diese wird “kritisch”gesehen. Im Detail führte der Antragssteller aus, dass Fische aus Aqua-Kulturen aus europäischen Betrieben nicht als “nachhaltig” eingestuft werden können. Bei Aqua-Kulturen in Vietnam und anderen Staaten Süd-Ost-Asiens sieht das anders aus, nach Greenpeace sind viele Fische von dort nur zulässig, wenn sie aus Aqua-Kulturen stammen. Nochmal zum Mitschreiben: Aqua-Kulturen in Europa zerstören den Lebensraum anderer wild lebender Fische, Aqua-Kulturen in Süd-Ost-Asien tun das nicht.

Da wäre meine Frage doch mal, muss man das verstehen? Und wieso können Fische aus Süd-Ost-Asien überhaupt nachhaltig sein? Hat Greenpeace die tausende Kilometer lange Schiffsreise vergessen, bei der Tonnen von Kohlendioxid ausgestoßen werden?

Zum Schluss sei noch die Anmerkung gemacht, dass der Antragssteller weiß, dass der Mensa-Lieferant bereits heute fasst den ganzen Fisch von einem Hersteller bezieht, der über ein Nachhaltigkeitssiegel verfügt.

Dieses Thema beschäftigte darüber hinaus gleich zwei Sitzungen des Stura, das hat am Ergebnis aber auch nichts geändert…

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Nach starkem Frost im Dezember sind viele Straßen des Landes durch Schlaglöcher stark beschädigt. Da freut es den Autofahrer zu hören, dass die Landesregierung einige Millionen als Soforthilfe zur Reparatur zur Verfügung stellt. Dass dafür jedoch Geld aus dem Bildungsbereich verwendet werden soll, ist angesichts der Tatsache, dass unser Bildungssystem auch so schon unterfinanziert ist, nicht nachvollziehbar. Die Landesregierung sollte dringend ihre Kabinettsentscheidung überdenken, denn Bildung und nicht Asphalt ist der Rohstoff der Zukunft.

Auf unseren Brief zum Bildungsstreik erhielten wir vom Rektorat folgende Antwort. Für uns ist die Antwort nicht 100%ig zufriedenstellend, denn die Einstellung des Rektorats zur eigenen Arbeit ist doch etwas seltsam. Auf den Punkt der Unparteilichkeit der Gruppierung wurde leider garnicht eingegangen.

(Hier auch noch ein Leserbrief zum Bildungsstreik aus der Volksstimme)

Antwort des Rektorats:

Sehr geehrter Herr Heidelberg,

für Ihre Mail bedanke ich mich auch im Namen des Rektors recht herzlich.

Sie haben Ihre Mail an mich gerichtet. Daher werde ich Ihnen auch antworten, obgleich Sie ja all die von Ihnen aufgeworfenen Fragen gleich selbst beantwortet haben. Offen bleibt vielleicht die Verurteilung der Nutzung des Studierendenverteilers für den Aufruf zum (deutschlandweiten) Bildungsstreik. Aber auch dies ist subjektiv …

Die Universitätsleitung hat das Recht und die Pflicht alle Studierenden der OvGU und deren Vertretungen Beachtung zu schenken (verfassungsfeindliche Organisationen natürlich ausgenommen). Der Universitätsleitung war natürlich vor Versenden der besagten Mail zum Bildungsstreik bekannt, dass die Resonanz darauf im Kreise der Studierenden begrenzt bleibt bzw. das Rektorat in diesem Aufruf selbst nicht gerade positiv platziert wurde. Ungeachtet dessen hat demokratisches Verständnis auch etwas mit ausgewogenem Zulassen von Aktivitäten anderer Interessengruppen zu tun. Das Verwehren von Informationskanälen von Beginn an ist nicht Rektoratsstil. Darüber hinaus kann ich Ihnen versichern, dass einige Forderungen der Initiatoren des Bildungsstreikes gegenüber der Universitätsleitung begründet abgelehnt wurden.

Im Endeffekt hat bereits die recht spärliche Teilnahme am Bildungsstreik alle Fragen beantwortet. Diese Antwort hätten wir nie erhalten, wenn nicht vorher die Studierenden per Mail die Möglichkeit erhalten hätten, sich dafür oder dagegen auszusprechen…

Sie konnten ja auch Ihre Meinung dazu in der Volksstimme per Leserbrief ohne Zensur kundtun … (Übrigens aus meiner Sicht ein gelungener und fairer Artikel.)

Was bleibt?

Für mich die Hoffnung, dass der Bachelor für unsere Studierenden (mit oder ohne Streik) noch studierfähiger wird.

Ich danke Ihnen für Ihr Engagement im Prozess und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

V. Kirbs

Am Dienstag, 22. Juni 2010, fanden die jährlichen Vorstandswahlen der LHG statt. Die alten Vorstandsmitglieder traten dabei nicht erneut an.

Die LHG dankt Maike, Markus und Michael für ihre Arbeit und ihren Einsatz in den Gremien der Universität. Wir wünschen ihnen viel Erfolg und viel Vergnügen bei ihrem weiteren Studium und hoffen, dass sie uns auch in Zukunft tatkräftig unterstützen werden.

Der neue Vorstand besteht aus Felix Tilsen, Christian Braune und Hans Heidelberg. Wir werden die erfolgreiche Arbeit der LHG fortsetzen. Wie schon in der Vergangenheit gilt auch für uns: Wir wollen nicht gleich die ganze Welt verbessern, sondern nur das Studieren ein bisschen angenehmer machen!

Nun sind sie da, die Wahlergebnisse. Dank eurer Unterstützung ist es uns gelungen, die Mandate im Studierendenrat (Wahlergebnis für den Studierendenrat) und Senat zu verteidigen. Auch im Fakultätsrat der FMB verfügen wir weiterhin über alle vier Sitze, interessanterweise erhielten wir hier trotz konkurierender Liste alle gültigen Stimmen. Im Fakultätsrat der FWW sind wir in der kommenden Legislatur wieder mit einem Mandat vertreten.

Das Erreichen eines Mandats im Fakultätsrat der FGSE war für uns aber die größte Überraschung. Zuletzt gelang dies vor acht Jahren unserem verdienten Mitglied Sven Haller über eine Gemeinschaftsliste von RCDS und LHG.

Mit dem Beginn der neuen Legislatur werden wir uns bemühen, unsere Wahlziele umzusetzen. Unseren Mandatsträgern wünschen wir dabei viel Erfolg, unsere Unterstützung ist ihnen dabei natürlich sicher.

Freuen würden wir uns auch über Anregungen und Hinweise von Eurer Seite, denn wir wollen Eure Interessen natürlich so gut wie möglich vertreten.

… denn die Wahlergebnisse werden veröffentlicht. Schaun mer mal, wie der Kaiser sagt :) .

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