Auf unseren Brief zum Bildungsstreik erhielten wir vom Rektorat folgende Antwort. Für uns ist die Antwort nicht 100%ig zufriedenstellend, denn die Einstellung des Rektorats zur eigenen Arbeit ist doch etwas seltsam. Auf den Punkt der Unparteilichkeit der Gruppierung wurde leider garnicht eingegangen.

(Hier auch noch ein Leserbrief zum Bildungsstreik aus der Volksstimme)

Antwort des Rektorats:

Sehr geehrter Herr Heidelberg,

für Ihre Mail bedanke ich mich auch im Namen des Rektors recht herzlich.

Sie haben Ihre Mail an mich gerichtet. Daher werde ich Ihnen auch antworten, obgleich Sie ja all die von Ihnen aufgeworfenen Fragen gleich selbst beantwortet haben. Offen bleibt vielleicht die Verurteilung der Nutzung des Studierendenverteilers für den Aufruf zum (deutschlandweiten) Bildungsstreik. Aber auch dies ist subjektiv …

Die Universitätsleitung hat das Recht und die Pflicht alle Studierenden der OvGU und deren Vertretungen Beachtung zu schenken (verfassungsfeindliche Organisationen natürlich ausgenommen). Der Universitätsleitung war natürlich vor Versenden der besagten Mail zum Bildungsstreik bekannt, dass die Resonanz darauf im Kreise der Studierenden begrenzt bleibt bzw. das Rektorat in diesem Aufruf selbst nicht gerade positiv platziert wurde. Ungeachtet dessen hat demokratisches Verständnis auch etwas mit ausgewogenem Zulassen von Aktivitäten anderer Interessengruppen zu tun. Das Verwehren von Informationskanälen von Beginn an ist nicht Rektoratsstil. Darüber hinaus kann ich Ihnen versichern, dass einige Forderungen der Initiatoren des Bildungsstreikes gegenüber der Universitätsleitung begründet abgelehnt wurden.

Im Endeffekt hat bereits die recht spärliche Teilnahme am Bildungsstreik alle Fragen beantwortet. Diese Antwort hätten wir nie erhalten, wenn nicht vorher die Studierenden per Mail die Möglichkeit erhalten hätten, sich dafür oder dagegen auszusprechen…

Sie konnten ja auch Ihre Meinung dazu in der Volksstimme per Leserbrief ohne Zensur kundtun … (Übrigens aus meiner Sicht ein gelungener und fairer Artikel.)

Was bleibt?

Für mich die Hoffnung, dass der Bachelor für unsere Studierenden (mit oder ohne Streik) noch studierfähiger wird.

Ich danke Ihnen für Ihr Engagement im Prozess und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

V. Kirbs

Am Dienstag, 22. Juni 2010, fanden die jährlichen Vorstandswahlen der LHG statt. Die alten Vorstandsmitglieder traten dabei nicht erneut an.

Die LHG dankt Maike, Markus und Michael für ihre Arbeit und ihren Einsatz in den Gremien der Universität. Wir wünschen ihnen viel Erfolg und viel Vergnügen bei ihrem weiteren Studium und hoffen, dass sie uns auch in Zukunft tatkräftig unterstützen werden.

Der neue Vorstand besteht aus Felix Tilsen, Christian Braune und Hans Heidelberg. Wir werden die erfolgreiche Arbeit der LHG fortsetzen. Wie schon in der Vergangenheit gilt auch für uns: Wir wollen nicht gleich die ganze Welt verbessern, sondern nur das Studieren ein bisschen angenehmer machen!

Nun sind sie da, die Wahlergebnisse. Dank eurer Unterstützung ist es uns gelungen, die Mandate im Studierendenrat (Wahlergebnis für den Studierendenrat) und Senat zu verteidigen. Auch im Fakultätsrat der FMB verfügen wir weiterhin über alle vier Sitze, interessanterweise erhielten wir hier trotz konkurierender Liste alle gültigen Stimmen. Im Fakultätsrat der FWW sind wir in der kommenden Legislatur wieder mit einem Mandat vertreten.

Das Erreichen eines Mandats im Fakultätsrat der FGSE war für uns aber die größte Überraschung. Zuletzt gelang dies vor acht Jahren unserem verdienten Mitglied Sven Haller über eine Gemeinschaftsliste von RCDS und LHG.

Mit dem Beginn der neuen Legislatur werden wir uns bemühen, unsere Wahlziele umzusetzen. Unseren Mandatsträgern wünschen wir dabei viel Erfolg, unsere Unterstützung ist ihnen dabei natürlich sicher.

Freuen würden wir uns auch über Anregungen und Hinweise von Eurer Seite, denn wir wollen Eure Interessen natürlich so gut wie möglich vertreten.

… denn die Wahlergebnisse werden veröffentlicht. Schaun mer mal, wie der Kaiser sagt :) .

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Das Bündnis Bildungsstreik  ist in keiner Weise eine legitimierte Vertretung aller Studenten dieser Universität. Von daher wäre es das Mindeste gewesen, sich bei den gewählten Vertretern zu erkundigen, wie sie zu diesem Aufruf stehen. Der Studierendenrat lehnte eine erneute Unterstützung des Bündnisses ab, da es in der Vergangenheit wohl auch zu nicht-friedlichen Maßnahmen einiger führender Personen des Bündnisses gekommen ist.

Des Weiteren existiert auf der Seite des Bündnisses kein Hinweis, wer eigentlich die führenden Köpfe sind, mit wem man sich einlässt, wenn man sich den durch diese Organisation organisierten Veranstaltungen anschließt. Das Fehlen eines Impressums auf der Website ist nicht akzeptabel. Daher ist nur wenigen Personen bekannt, dass einige der führenden Köpfe (wenn nicht sogar alle) für die Liste SDS bei den Gremienwahlen kandidiert haben, womit beim Bündnis Bildungsstreik kaum noch von einer neutralen Organisation geredet werden kann.

Wer sich zudem die Website anschaut, bemerkt, dass das Bündnis die Kultusministerin auffordert, den Kontakt mit allen Gruppen an der Uni, auch den Studenten zu suchen, um über das neue Landeshochschulgesetz zu sprechen. Genau das ist bereits Ende des vergangenen Jahres geschehen, der Studierendenrat hatte die Gelegenheit, umfassend Stellung zu beziehen im entsprechenden Ausschuss des Landtags, ebenso wie das Rektorat.
Das Bündnis Bildungsstreik hat sich in der Vergangenheit durch destruktive Kritik bemerkbar gemacht, jedoch nur geringes Interesse an konstruktiven Vorschlägen gezeigt. So sucht man auf der Website vergebens eine Art Programm, in dem beschrieben wird, was besser werden soll.

Zuletzt noch eine Bemerkung zum Namen. Streik entstammt dem Kampf der Arbeiter für bessere Arbeitsbedingungen und mehr Lohn. Wenn die Arbeiter streiken, steht der Betrieb still, wodurch dem Arbeitgeber hohe Kosten entstehen, er hat also durchaus einen Anreiz, mit den Arbeitern zu verhandeln. Wie aber sieht das an einer Universität aus? Hier gibt es nur einen Geschädigten durch einen Streik und das ist der Student, der eine ordentliche Vorlesung möchte und dem diese, wie im vergangenen Jahr an mehreren Universitäten gesehen, eventuell verwehrt wird, weil andere Personen Hörsäle besetzten.

Die Liberale Hochschulgruppe verurteilt daher das Versenden eines derartigen Aufrufs durch das Rektorat über den Studierendenverteiler.

Hintergrund

Das Rektorat ließ am Mittwoch über den Studierendenverteiler eine Mail des Bündnis Bildungsstreik weiterleiten, in der zur Teilnahme am Bildungsstreik aufgerufen wurde.


Ihr habt die Abstimmung während den Gremienwahlen genutzt und euch gegen das Semesterticket entschieden. Wir als LHG haben das Semesterticket absichtlich aus dem Wahlkampf herausgehalten. Jeder sollte selbst entscheiden, ob das Semesterticket nützlich für ihn ist. Knapp 2/3 lehnten es ab.

Komplette Meldung von der StuRa Homepage:

Vorläufiges Ergebnis der Befragung

Die Mehrheit der Studierenden hat gegen die Einführung eines neuen Semestertickets gestimmt. Dafür stimmten 29,9 %, dagegen stimmten 65,65%, enthalten haben sich 4,42%.

Bald werden die Ergebnisse der einzelnen Fakultäten veröffentlicht.

Unter folgendem Link findet ihr einen gemeinsamen Wahlaufruf zu den Gremienwahlen von Juso-HSG, Piraten und LHG.

Aufruf zur Gremienwahl

Ab heute ist unser Wahlprogramm online. Schwerpunkte liegen auf dem Semesterbeitrag sowie einem besseren Service für die Studenten unserer Universität.

Interessant werden die diesjährigen Gremienwahlen auch, weil ihr parallel über ein erweitertes Semesterticket abstimmen könnt, dass das Studentenwerk Magdeburg mit der DB AG einführen möchte. Dieses Ticket wird ca 55 € pro Semester zusätzlich zum derzeitigen Semesterbeitrag kosten. Die Entscheidung der Studenten der OvGU stellt dabei eine Empfehlung an den Studierendenrat dar, der vom Studentenwerk um Stellungnahme gebeten wurde.

Mit der Abgabe der ersten Liste um 08.00 Uhr im Rektorat wird die LHG von Liste 1 in die Wahl zu den Gremien der Universität gehen.

Die LHG Magdeburg hatte deshalb bereits um 12.25 Uhr des Vortages Vertreter vor Ort. Der RCDS folgte eine Stunde später. Gegen 20.00 Uhr begann deshalb eine kleine Grillfeier um sich für die kommenden Stunden in Stimmung zu halten. Wir danken auch dem Sicherheitsdienst der Uni, der uns nach flehentlichen Bitten nicht verjagt hat :) . Die Juso-HSG fand sich gegen 1 Uhr vor dem Rektorat ein.

Hintergrund:

Seit gestrigen Dienstag (27.4.10) ab 08.00 Uhr können im Wahlamt der Universität Wahlvorschlage zu den Gremienwahlen eingereicht werden. Die Reihenfolge der Listen auf dem Wahlvorschlag erfolgt in der Reihenfolge der Eingänge im Wahlamt.

Neue LHG Homepage

Endlich, nach unsäglichen Mühen, Schmerzen, Entbehrungen und Qualen ;) darf ich euch heute die neue Homepage der Liberalen Hochschulgruppe Magdeburg präsentieren.

Sie wird sich im Laufe der Zeit noch etwas verändern, um euch alle wesentlichen Informationen über uns und unsere Arbeit zu liefern.

Wenn du selbst Interesse daran hast, dich in der Hochschulpolitik zu engagieren, dann nimm einfach Kontakt zu mir auf. Wir freuen uns jederzeit über engagierte Mitstreiter in den Gremien dieser Universität.

Euer Michael

Vorsitzender der LHG MD